Entstehungsgeschichte der Firma Lindlahr
von 1934 bis heute.

Die Firma Lindlahr kann auf eine mehr als 75-jährige Firmengeschichte zurückblicken, die am 01.04.1934 ihren Anfang gefunden hat, indem der Firmengründer Kaufm, Peter Lindlahr sich entschloss, einen  Heizungsfachbetrieb zu gründen.

Das Troisdorfer Unternehmen wird mittlerweile in der 3. Generation geführt. Die nächste Generation ist bereits im Unternehmen tätig, sodass auch in Zukunft die Geschicke des mittelständigen Familienunternehmens durch das Handeln der Familie Lindlahr bestimmt werden.

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Die nachfolgende Chronik soll die Entwicklung des Unternehmens seit Bestehen bis zum heutigen Tag veranschaulichen, welche von Höhen und Tiefen -beeinflusst durch den 1. & 2. Weltkrieg, Wirtschafskrisen , Krankheiten, aber auch Erfolg und Expansion-  geprägt wurde.

1934

Gründung der Firma Peter Lindlahr –eine Spezialfirma für Heizungs- und sanitäre Anlagen.
Man befasste sich schwerpunktmäßig mir der Fertigung und der anschließenden Installation von Heizkesseln und Apparaten.

Ende 30er Jahre

Die Firmengründung verlief stockend und das Unternehmen erfuhr erst mit aufkommenden Wehrmachtsaufträgen seinen Aufschwung.
Das Unternehmen expandierte und gründete eine Niederlassung in Levall – Bretagne und erstellte später Heizungsanlagen im gesamten westfranzösischen Raum.

1945

Die gesamten betrieblichen Tätigkeiten kamen aufgrund der Kriegsereignisse zum Erliegen

1946

Die Firma Lindlahr nahm nach Kriegsende in der Heimat mit einem Teil der alten Belegschaft den Betrieb wieder auf.
In der Nachkriegszeit sollte es an Aufträgen im Zuge des Wiederaufbaus nicht mangeln, allerdings fehlten aufgrund der Währungsreform jegliche Mittel, sodass vieles auf dem Tauschwege ausgeführt wurde.

1952

Die Bürofläche wird zu klein, sodass die Büroräume der Firma Lindlahr erweitert werden mussten.
Die ersten Großbaustellen im sozialen Wohnungsbau folgen.

1968

Der Firmengründer Peter Lindlahr verstirbt nach einer langjährigen Krankheit.
Ihm war es nicht mehr vergönnt, die vollständige Fertigstellung des Firmenneubaus an der Kölner Str. 17, 53840 Troisdorf zu erleben.

1969

Sein Sohn Dipl. Kaufm. Gerhard Lindlahr, welcher schon 1952 in das Unternehmen eingetreten war, firmiert die Firma am 01.01.1969 mit seinen beiden Partnern Herrn Paul Pütz und Herrn Günter Schunk in eine GmbH & Co, KG um.

1971

Die Firma Lindlahr wächst stetig und beschäftigt zeitweise mehr als 200 Mitarbeiter.
Außerdem wird neben dem Tätigkeitsfeld der Heizungs- und Sanitärinstallation ein weiterer Unternehmensschwerpunkt im Unternehmen installiert.
Hierbei handelte es sich um die Fertigung von Installationswänden, welche sowohl auf eigenen Großbaustellen, wie auch auf fremden Baustellen installiert wurden.

1974

Als Weiterentwicklung der „einfachen“ Installationswände wurde in industrieller Fertigung die „Augustiner–Badzelle“ entwickelt, welche wie der Name  schon vermuten lässt von Mitarbeitern der Firma Lindlahr in einer Industriehalle in Sankt Augustin – Niederpleis gefertigt wurde.
Dies waren fertige in der Fabrik produzierte Badzellen, welche z.B. im Fertigbau
-in Krankenhäusern-, aber auch in Altbausanierungen eingesetzt werden konnten.

1976

Aufgrund guter Verkaufs- und Expansionsaussichten für das „Augustiner-Bad“ nahm man 1976 Partnerschaftsverhandlungen mit der Eternit AG Berlin auf.
Die Badzelle wurde in „Eternit-Element-Bad“ umbenannt und verstärkt auf Messen im In- und Ausland vorgestellt.

Ende der 70er Jahre

Leider zeigte sich im Laufe der Jahre, dass selbst mit einem großen Konzern wie der Eternit AG Berlin im Rücken, eine industrielle Fertigung, Transport und Montage der Nasszellen kostenintensiver war, als ein Bad auf konventionelle Weise zu erstellen.
Durch die Kostenintensität der Fertigung, aber auch durch das Straucheln des Partners Eternit, wurde das Projekt Nasszelle wieder eingestellt.

1979

Krankheitsbedingt musste Gerhard Lindlahr die Firmengeschicke aus der Hand geben.
Sein Sohn Dipl. Kaufmann Peter Lindlahr übernimmt die geplante Leitung der Unternehmung früher als erwartet unmittelbar nach Beendigung des Studiums.

80er Jahre

Fortführung des traditionellen Heizungs- und Sanitärgeschäft mit Schwerpunkt im Objektgeschäft.

ab 1990

Dieser Arbeitsschwerpunkt wurde nach der Wiedervereinigung nicht nur in den alten Bundesländern, sondern besonders auch in den neuen Bundesländern umgesetzt.

ab 2000

Das Unternehmen wird in 3 strategische Geschäftsbereiche untergliedert: 1. Bereich Energietechnik, 2. Bereich Komplettbadmodernisierung, 3. Bereich Objektgeschäft.
Besonders die Bereiche „Energietechnik“ und „Komplettbadmodernisierung“ konnten bis heute stark ausgebaut werden und bilden die Säulen der dadurch neu gegründeten „Lindlahr Bad und Energietechnik GmbH“.
Dem Bereich „Objektgeschäft“ wird aufgrund Unwirtschaftlichkeit in der Zwischenzeit ein geringerer Stellenwert zugemessen, als dies in der Vergangenheit der Fall gewesen ist.

2006

In 4. Generation steigt Herr Marc Lindlahr nach Hochschulabschlüssen  
-Sportökonomie und Facility Management- als Bereichsleiter Kundendienst ins Familienunternehmen ein.

2011

Frau Stephanie Lindlahr übernimmt nach Abschluss Ihres BWL-Studiums und einer einjährigen -fachbezogenen- Weiterbildung bei einem unserer Großhändler den Bereich Badmondernisierung.

Von daher ist das Unternehmen für zukünftige Aufgaben gut aufgestellt und freut sich auf die Aufgaben unserer Kunden die es zu lösen gilt.

Lindlahr Bad und Energietechnik GmbH - Kölner Straße 17 - 53840 Troisdorf - Telefon: 02241 8723-0 - Fax: 02241 8723-70